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Erstellt am Montag, 27. Oktober 2014

Werben für Pilotprojekt im Gesundheitswesen

MdB Albert Rupprecht war erneut zu Gast bei der Schug Gruppe - mehr dazu im aktuellen Zeitungsartikel

MdB Albert Rupprecht war erneut zu Gast bei der Schug-Gruppe

 

"Mit starken Partnern aus Wissenschaft und Forschung will das Gesundheitszentrum Schug die Organisation der Patientenversorgung optimieren. Ebenso sollen Betriebsabläufe zwischen dem Unternehmen und den Gesundheitspartnern zum Vorteil der Kunden verbessert werden.

" Wir wollen das Gesundheitswesen auf dem Land effizienter machen und nachhaltig sichern", betonte Firmenchef Hubert Schug bei einem Treffen mit Forschern, Wissenschaftlern und Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht am Sitz des Unternehmens im Industriegelände.

Schug bat den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Bildung und Forschung der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag, den Antrag des Unternehmens auf Bundesmittel für das Pilotprojekt zu unterstützen. In Kurzvorträgen unterstichen Steffen Schmidt, Projektmanager der Firma Medical Valley und Tobias Hertkorn, Geschäftsführer der Firma "groupXS", ihre Pläne zur Umsetzung innovativer Projekte, die sich auf wissenschaftliche und gesundheitsökonomische Methoden stützen.

Im Blickfeld der Experten standen die Verbesserung von Effizienz und Effektivität in der Zusammenarbeit von Ärzten, Krankenhäusern, Reha- und Pflegeeinrichtungen, Apotheken sowie Kostenträgern. "Patientenversorgung optimieren und Kosten senken" lautet deshalb die Kernidee der Wissenschaftler, die sich dabei der Kompetenz renommierter wissenschaftlicher Einrichtungen bedienen. Zum Kreis der Forscherteams gehören das Fraunhofer-Institut und die Universität Bayreuth.

Das Aufgabenfeld erstreckt sich auch auf eine stärkere IT-Vernetzung des Gesundheitswesens. "In einer Phase der Ausdünnung der Gesundheitsdienste auf dem Land ist es besonders wichtig, mit einer guten Kommunikation die Patientenversorgung aufrecht zu erhalten", bemerkte Schug. Der Unternehmer bemängelte die ungleichen Kostenverhältnisse zwischen Ballungsräumen und flachem Land. " Bedingt durch die weiten Wege auf dem Land ist die Versorgung der Patienten in einer Großstadt viel leichter zu organisieren." Auch deshalb sei eine engere Zusammenarbeit der Gesundheitsdienste wünschenswert. Schug kritisierte in diesem Zusammenhang gesetzliche "Stolperstellen".

Als interessant und gut begründet bewertete Rupprecht die Strategie der Projektgruppe. Er empfahl, die vorgestellte Expertise beim Wissenschaftsministerium einzureichen. Mit den Worten "Innovation muss belohnt werden" versprach er Unterstützung. "

Quelle: Der Neue Tag, (do)